In einem zweijährigen Forschungsprojekt wurde das Verhalten von Hobelspänen, vorbehandelten Hobelspänen und Stroh als Wirtschaftsdünger untersucht.
Im Rahmen des zweijährigen Versuches wurden beim Vergleich von Hobelspan-Pferdemisten und Stroh-Pferdemisten keine signifikanten Unterschiede festgestellt. Ausschlaggebend für Streuabbau und Düngewirkung ist hauptsächlich der Rottezustand der ausgebrachten Pferdemist-Einstreugemische, nicht jedoch die Einstreuart.
Bei einer sachgerechten Verwendung der Pferdemiste, ergänzt mit mineralischen Stickstoffdüngern, kann eine optimale Düngewirkung erzielt und teilweise sogar der Stickstoffverlust über den Winter reduziert werden. Die Nährstoffe in den Pferdemisten reduzieren den Aufwand für mineralischen Dünger und sind somit insgesamt als ein ökologisch und ökonomisch sinnvoller Ergänzungsdünger einzustufen.
(Auszug aus dem Forschungsbericht des OFI, Vollständiger Bericht ist in unserem Downloadbereich)